Home
Kurse in Zürich
Kurse in Winterthur
Kursweekend Lenzerheide
Unser Team
Unsere Qualitäten
Häufige Fragen
Tipps/Ausbildung/Link
Kursanmeldung/Kontakt


1. Unsere Besonderheiten
2. Unsere Kursphilosophie
5. Curriculum Kristina Pfister

     

1. Unsere qualitativen Besonderheiten

• Motto: "BABY FIRST®"
Höchste Qualität auf allen Ebenen
Unser Ansatz ist frei von Leistung.
Wir legen Wert auf Zeit, Ruhe, Feingefühl, Spiel, Empathie, Entfaltungsförderung, Selbstentdeckung und Selbstbestimmung des Kindes.

•  Im Zentrum steht das absolute Wohl des Kindes.
   (keine Leistung, kein Tauchen, keine Konditionierung)

• Qualität der Leitung: Babyschwimmen ist in erster Linie eine Angelegenheit der Persönlichkeitsreife und der Herzensgüte. Die Leiterinnen können nicht nur den Kursinhalt professionell handhaben; sie sind darüber hinaus geschult,  eine Atmosphäre der Gleichwertigkeit, des Wohlwollens, der Wertschätzung und echter Freude zu schaffen.  Sie können mit Feingefühl auf die Babys und die Eltern eingehen.

• Unser Umgang mit den Babys ähnelt der Pekip-Methode, welche insbesondere der Sinneswahrnehmung viel Bedeutung schenkt..

• Qualität des Bades: Luft und Wasser sind wohlig warm (34°).
Laufende Kontrolle der Wasserqualität durch den Kanton.

• Kleine Gruppen: Zürich: samstags nur 7 Familien, freitags 9 Familien.
Winterthur: 7 Familien.

• Wir nehmen uns Zeit: Eine Lektion im Wasser dauert 45 Minuten.
In Zürich haben wir eine vorherige Krabbelrunde im Trockenen zum Ankommen und Vertrautwerden. Sie dauert 20 Minuten.

• Sie können sicher sein, dass Ihr Baby nicht getaucht wird.

• Beide Elternteile - oder s'Grosi - sind bei uns willkommen.

• Durch Krankheit versäumte Stunden können in der Regel nachgeholt werden.

• Jede teilnehmende Familie erhält eine umfangreiche Begleitbroschüre.

• Informativer Einführungsabend vor den Kursen in Zürich.

• Transparenz: ausführliche Homepage, die viele Fragen rund um das Babyschwimmen und unsere Philosophie beantwortet.

• Innovativ und wegweisend: Kristina Pfister kann man zu einem grossen Teil als »Mutter« des Babyschwimmen in der Deutschschweiz bezeichnen.  Ihre Schule zählt zu den ältesten (gegründet 1990) und die von ihr entwickelten Kurselemente sind weit verbreitet. (Der Schweizerische Dachverband „swimsports“ hat für die Ausbildung der Babyschwimmleiterinnen unser Konzept übernommen.)

Kristina 
Pfister mit Ihrem Sohn Simon im Gründungs-jahr 1990



2. Unsere "BABY FIRST®" Kursphilosophie:

2.1. Wasser faszininiert Kinder
Besonders die ganz Kleinen sind hier in ihrem Element. Ungehindert geniessen sie ihre Lust an der Bewegung im tragenden Wasser: Frei strampeln, sich treiben lassen und den sicheren Halt der Eltern spüren - ein sichtliches Vergnügen!
Für Eltern sind das sehr schöne Momente, diese Freude mitzuerleben und sich während dieser Zeit ganz auf das Kind einzulassen.

Für das Kind ist Baden im grossen Becken quasi die Fortsetzung der Badewanne. Dort hat es entdeckt, wie Wasser schmeckt, wie es sich anfühlt, wie man spritzen kann usw. Und jetzt geht die Entdeckungsreise weiter: Auftrieb, Schwerelosigkeit und eine Vielzahl an Bewegungsmöglichkeiten kommen hinzu.

Die Kinder sollen reichlich Gelegenheit bekommen, mit anderen Kindern in Kontakt zu kommen. Und auch den Eltern soll Raum und Zeit gegeben sein, sich kennenzulernen.
















































   © Martin Volken/ moment.ch 


Wir wollen mit diesem Kurs auch ein bisschen eine Ruheinsel schaffen im hektischen Hin und Her der Zeit. Nicht das Machen, das Ziel stehen im Vordergrund, sondern das SEIN. Das SEIN und (Ver)WEILEN im Wasser. Spielerisch, neugierig und phantasievoll. Während der zwanzigjährigen Arbeit im Wasser mit Babys habe ich viel gelernt. Vor allem von den Babys. Zum Beispiel, dass Babys - ganz im Gegensatz zu uns Erwachsenen - mit ihrem Empfinden und ihrer Wahrnehmung immer im JETZT sind. Ich glaube, dass darin auch ein Stück des Geheimnisses liegt, warum wir Erwachsenen von Babys so fasziniert sind. 

2.2 Was vermitteln wir und was nicht?
Im Wesentlichen vermittelt der Kurs physiologisch richtige Haltegriffe, aus denen sich dann Schwebe-, Gleit-, Zieh- und Strampelspiele entwickeln lassen. Die Haltegriffe sind so gewählt, dass sie dem Kind ausreichend Bewegungsfreiheit lassen, bzw. zur Eigenmotorik anregen. Zwischendurch gibts immer wieder Liedchen, Kreis- und Elementspiele. 
Der Kurs ist nicht darauf ausgerichtet, dass das Kind früher, schneller oder gar besser schwimmen lernt. Und es ist nicht gesagt, dass das Kind nun für immer und ewig Freude am Wasser/Schwimmen hat. Es ist unsere Erfahrung, dass manche Kinder zwischen 1 ½ und 2 ½ Jahren nicht gerne mit dem ganzen Körper im Wasser sind. Das Götschen im fusshohen Mini-Becken ist ihnen in dieser Phase viel wichtiger.

2.3. Werden die Babys getaucht? Nein. Wenn ein Kind von sich aus die Nase ins Wasser hebt oder sich selbst den Impuls gibt, vom Beckenrand ins Wasser zu gleiten, darf das geschehen. Warum?, weil es die Neugier/das Bedürfnis des Kindes ist. Methoden, bei denen jedoch das Interesse (selbst wenn es das „gutgemeinte“ Interesse ist) des Erwachsenen über das des Kindes geschoben wird, lehnen wir ab.

Was ist der Kern von "BABY FIRST®" ?
Im Prinzip geht es um das kompromisslose Einfühlen in die Welt des Kindes:
Babys unter 12 Monaten sind im Vergleich zu uns Erwachsenen noch in der Einheit – im Nichtdualismus. Es geht Ihnen weder ums Können noch ums Nichtkönnen. Sie kennen weder Leistung noch Versagen. Weder Erfolg noch Misserfolg einer Handlung. Sie spielen! Sie befühlen etwas. Es ist ein wertfreies Wahrnehmen der Umgebung oder einer Sache. Sie erkunden und machen dabei ständig Erfahrungen – anstrengungslos.

Wir Erwachsene leben im Dualismus. Unser Denksystem sagt uns, es gibt etwas zu erreichen; es geht um etwas. Im Vergleich zum Baby haben wir eine sehr eingeschränkte Perspektive – die brauchen wir zwar fürs Überleben – aber dennoch hat uns das Baby etwas voraus: es ist im Seinszustand der Liebe. Es ist nicht glücklich durch: „Das ist mir gelungen!“. Das Baby ist unabhängig davon in seiner Fülle. Natürlich schreit das Baby und erlebt Gefühle des Unwohlseins – aber nicht auf der Ebene Gelingen-Nichtgelingen. Später wandelt sich das.

Nun kann man das Babyschwimmen aufs Gelingen ausrichten. Man zeigt dem Baby, wie etwas funktioniert, animiert das Baby zum Nachmachen und lobt es dann im Sinne von „gut gemacht“, „richtig gemacht“, „Ziel erreicht“. Manche nennen das „gezielte Frühförderung“. Aber ist es wirklich dem Baby dienlich? Ist es der geeignete Umgang mit einem Baby? Ich sehe in dieser Art mehr eine „einschränkende Konditionierung“, weil die eingeschränkte Perspektive des Erwachsenen über die uneingeschränkte des Babys gelegt wird. Man holt das Baby aus der Einheit heraus – im Grunde genommen, stört man sogar das Baby in seiner Entfaltung. Es lernt, sich auf das Lob (selektive, bedingte Zuwendung) auszurichten. Das Kind soll etwas können/lernen und wenn es das tut, bekommt es mehr Aufmerksamkeit als wenn es einfach ist oder einfach staunt oder einfach spielt.

Ein Kind will in all seinen Aspekten und in all seiner Ganzheit wahrgenommen werden. Deshalb richten wir unser Babyschwimmen nicht auf das Gelingen aus, sondern aufs Sein. Beim Einsatz von Spielzeug und Spielen kommt es auf die Haltung an. Ich biete dem Baby etwas an und lasse meine Ideen von der Funktion des Spielzeuges im gleichen Moment los. Nun kann das Kind einfach erkunden und entdecken und ich begleite es mitfühlend, präsent, anwesend, eventuell mitspielend.  Man lässt sich ganz auf das Kind und dessen Befinden ein und versucht die Welt aus den Augen des Kindes zu sehen und wird so zum „Diener“ des Kindes. Wir Leiterinnen kreieren den Rahmen, den Raum – eine friedliche und wohlwollende Atmosphäre, worin sich das Baby entfalten kann. Mehr braucht es nicht. Wenn man das Sein zulässt, entsteht das Werden von allein.

Zum grossen Glück haben wir in Zürich und Winterthur und auch im Hotel Schweizerhof die Ideal-Temperatur von 34 Grad, die uns diese spielerische Art erlaubt.


PS: Richtigerweise müssten wir zu unserem Babyschwimmen „Babybaden“ sagen, weil die Babys erstens sowieso nicht schwimmen und zweitens, unsere Art kein zielgerichteter Sport ist. Wir haben uns aber vor vielen Jahren dazu entschlossen, beim „Babyschwimmen“ zu bleiben, weil es die gebräuchliche Bezeichnung ist.

Copyright: Kristina Pfister





3. Curriculum Kristina Pfister

Zur Person: Jahrgang 55, 2 Söhne im Alter von 16 und 21. Ich habe Sozialökonomie studiert und arbeitete lange im Bereich Konsumenteninformation. Mit der Mutterschaft begann ich meine Seminartätigkeit als Elternbildnerin und gründete 1990 die „Wasserschule für Babys“. Die Themen „Sexualität, Liebe, Körperwohlsein“ wurden sowohl in meinen Kursen also auch in meinen Ausbildungen immer konkreter. Seit 2000 biete ich zusammen mit meinem Partner Claude Jaermann das Paarwochendende „LiebesElternPaar“ an. Seit 2002 führe ich eine Praxis für Sexualberatung/Sexualtherapie und leite Seminare zu Sexualität und Liebe. (Siehe Tipps)

Top